Gesundheit Lexikon
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Impfreaktion

Wenige Tage nach einer Impfung kann die Injektionsstelle schmerzen, Rötungen oder Schwellungen um die Einstichstelle können auftreten. Aber auch leichtes Fieber ist an den ersten beiden Tagen nach einer Impfung möglich. Alle diese Erscheinungen sind völlig normale Reaktionen auf die Impfung. Es handelt sich um eine Impfreaktion.

Den Gesundheitszustand Ihres Kindes sollten Sie jedoch nach einer Impfung genauso beurteilen wie sonst auch. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn sie beunruhigende Krankheitszeichen an Ihrem Kind feststellen. Tritt Fieber auf, das nach zwei Tagen nicht abklingt oder höher als 39ºC steigt, und hat Ihr Kind vielleicht zusätzlich noch Durchfall, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Arzt auf. Die Behandlung einer Erkrankung darf nicht verschoben werden, weil sie für eine Impfreaktion gehalten wird.

Das Immunsystem eines Geimpften reagiert oft ähnlich wie bei einer echten Infektion. In manchen Fällen können daher abgeschwächte Symptome der Krankheit auftreten, gegen die geimpft wurde (bei Masern beispielsweise Fieber und der typische Hautausschlag -> jedoch nur für zwei Tage). Diese Impfreaktion zeigt, dass das Immunsystem auf die Impfung anspricht. Es handelt sich keinesfalls um eine Impfkomplikation. Nach zwei Tagen sollten die Symptome allerdings verschwunden sein.

Als Faustregel gilt, dass Impfreaktionen ungefähr bei 10 Prozent aller Geimpften auftreten (incl. auch geringste Reaktionen). Die heutigen Impfstoffe gelten aber als sehr sicher und impfreaktionsarm. Wenn eine Impfreaktion auftritt sind es meistens geringe Rötungen und Schwellungen an der Injektionsstelle.

In der Vergangenheit kam es zu deutlich mehr Impfreaktionen. Insbesondere Pocken und Tuberkuloseimpfung lösten dies Reaktionen aus. Auch die Kinderlähmungimpfung löste oft heftige Reaktionen aus (Lebendimpfstoff) Seitdem nur noch mit Totimpfstoff geimpft wird kommt dies auch noch kaum vor.


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