Zink Abnehmen und Übergewicht

Zink gehört zu der Gruppe der Mineralstoffe. Es ist ein essentielles Spurenelement und damit das zweitwichtigste Element im menschlichen Körper. Da es im Organismus nicht gespeichert werden kann, muß es mit der Nahrung täglich zugeführt werden. Die Hauptlieferanten von Zink sind vor allem tierische Lebensmittel wie Austern, Fische, Schalentiere, Lamm- und Rindfleisch, Innereien, Eier, Käse, Milchprodukte, Haferflocken, Weizenkeime, Erbsen, Sprossen, grüner Tee u. a.

Zink erfüllt im Körper unzählige Funktionen. Es ist Bestandteil in über 220 Enzymen, spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der Zellen, im Kollagenstoffwechsel, für das Wachstum, bei der Insulinspeicherung, für die Synthese von Proteinen, DNS und RNS, unterstützt das Immunsystem und die Sinnesfunktionen (Sehen, Schmecken, Riechen und Hören) und wirkt gegen Zellalterung.

Zinkmangel kommt in Deutschland sehr häufig vor und kann zu Haarausfall, brüchige Nägel, Müdigkeit, Appetitverlust, Infektanfälligkeit, verzögerte Wundheilung, Störungen der Fruchtbarkeit, Hauterkrankungen und in der Schwangerschaft zu Missbildungen, Frühgeburten oder Wachstumsstörungen führen. Deswegen sollten Schwangere, Stillende, Alkoholiker, Diabetiker, Herz- und Krebskranke und Raucher u. a. besonders darauf achten, genügende Zink zu sich zu nehmen. Aber bei einer einseitigen Ernährung wie bei Vegetarier oder „Fast-Food-Fresser“ können die Symptome auch verstärkt auftreten.

Da Zink zahlreichen heilenden Wirkungen hat, kann eine Überdosierung nur selten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Fieber verursachen. Der tägliche Bedarf liegt zwischen 12-15 mg.

 

 

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