Muskelzerrung – Ursache Therapie Diagnose

         

Muskelzerrung Muskeln setzen sich aus Muskelfasern zusammen. Dies sind längliche Zellen mit kleinen, fadenartigen Eiweißstrukturen, den Myofibrillen. Wird nun eine Muskelfaser überdehnt, so dass sie an winzigen Stellen einreißt, so spricht man von einer Muskelzerrung. Sind die Risse in den Muskelfasern größer oder die Fasern reißen ganz, so handelt es sich um einen Muskelfaserriss. Je nach Ausdehnung des Defekts entsteht hier ein kleinerer oder größerer Bluterguss. Ein Durchreißen (Muskelriss) des gesamten Muskels kommt äußerst selten vor. Eine Muskelzerrung, ein Muskelfaserriss oder ein Muskelriss beruhen auf demselben Prinzip der Schädigung, nur das Ausmaß der Verletzung ist unterschiedlich.

Wie macht sich eine Muskelzerrung bemerkbar?

Der Betroffene spürt einen punktartigen, stechenden Schmerz. Die betreffende Stelle reagiert besonders auf Druck empfindlich.

Was können Ursachen sein?

Der Muskel wird überbelastet und bis an seine Elastizitätsgrenze gedehnt. Typischerweise tritt dies beim Sport auf. Aufwärmen der Muskeln vor dem Training, regelmäßiges Sporttreiben und Vermeidung von Überbelastungen reduzieren das Auftreten von Muskelzerrungen.

Wie wird behandelt?

Gleich nach dem Auftreten der Zerrung sollte der Muskel gekühlt werden. Dies kann mit Eispacks, Salben, Sprays oder Gels erfolgen. Die Entstehung eines Blutergusses wird so vermieden. In den darauf folgenden Tagen sollte der geschädigte Muskel warm gehalten werden. Schonende Bewegungen – wie Spazieren gehen – oder das Auflegen einer Wärmflasche sorgen für eine ausreichende Durchblutung. Gut durchblutetes Gewebe regeneriert sich schneller. Zur völligen Wiederherstellung sollte der Muskel jedoch einige Wochen nicht zu stark belastet werden.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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