Symptome der Listeriose

         

Symptome der Listeriose Themen

  • Listeriose
  • Infektionsquelle Listeriose
  • Symptome Listeriose
  • Diagnose und Behandlung
  • Vorbeugung Listeriose
  • Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Listeriose – Infektion meist unbemerkt. Bisweilen haben die Betroffenen leichte grippeähnliche Symptome. In wenigen Fällen treten bei Kontakt mit verseuchter Erde oder Wasser Hautgeschwüre auf, die sich an der Eintrittstelle der Erreger zeigen.

    Bei abwehrgeschwächten Menschen (Transplantierte, Diabetiker, Krebskranke, HIV-infizierte) und älteren Personen kann die Listeriose – Infektion mit schwersten grippeähnlichen Krankheitssymptomen verlaufen. Als Komplikationen treten eine Gehirn- und Gehirnhautentzündung oder eine Entzündung am Herzen auf. Zudem sind Entzündungen im Hals- und Rachenbereich, an der Binde- und Hornhaut des Auges sowie an der Harnblase möglich. Begleitet werden diese Symptome durch Durchfälle, Erbrechen und krampfartige Leibschmerzen.

    Eine weitere Risikogruppe stellen Schwangere dar. Wird das Ungeborene während der ersten Schwangerschaftshälfte im Mutterleib infiziert, so kann dies leicht zu Früh- und Fehlgeburten führen. Bei der Mutter treten jedoch nur leichte Symptome (mäßige Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost) auf. Erfolgt die Infektion des Ungeborenen in den letzten Wochen der Schwangerschaft oder während der Geburt, so sind die Kinder apathisch und zeigen einen den ganzen Körper bedeckenden Hautausschlag. Die Erreger können den ganzen Körper überschwemmen und zu einer Sepsis mit Milz- und Leberschwellung führen. Es zeigen sich auch die Zeichen einer eitrigen Gehirn- und Gehirnhautentzündung mit Krämpfen, Erbrechen, Benommenheit, Atemproblemen, die bis zum Atemstillstand führen können. Häufigste Spätschäden sind geistige Entwicklungsstörungen.

    med. Redaktion Dipl. Biologin Christine Polster
    Aktualisierung 23.9.2007

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