Fettverpflanzung Hände

Nicht nur im Gesicht kann man den normalen Alterungsprozess erkennen. Auch an den Händen sind im laufe der Zeit eindeutige Spuren zu sehen. Oft sind die Hände einer der ersten Bereiche wo der Alterungsprozess erkennbar wird.

Ob Gesicht, Augenlider oder Hände, es scheint, dass zwei Aspekte für alle Bereiche gültig sind. Es kommt zum Verlust des Fettes unter der Haut und zu einem Verlust des Hautturgors (Druck). Die Lederhaut verdünnt sich und verursacht eine Verminderung der beteiligten Strukturen.

Vergleichbar mit einem aufgeblasenen Luftballon, der ganz langsam Luft verliert und mit der Zeit immer schrumpeliger wird. Beim Facelift wird heute teilweise gleichzeitig eine Fettverpflanzung durchgeführt. Bei den Händen wird ein straffen der Haut weniger durchgeführt, wohl aber die Fettverpflanzung.

Bei der Alterung der Hände entstehen am Handrücken Senken und Furchen im Zwischenknochenbereich, dadurch treten die kleinen Knöchel, Adern und Sehnen stärker hervor. Die Fettverpflanzung an den Händen ist eine wirkungsvolle Methode die Jahrelang anhalten kann.

Das Fett wird von anderen Körperregionen entfernt und mit Zentrifugaltechnik konzentriert. Anschließend wird dieses gewonnene Fett vorsichtig in die Handoberseite injiziert. Das Fett verteilt sich bei kunstgerechter Durchführung zwischen den Knochen Adern und Sehnen, dadurch wird das verlorene Volumen wieder aufgefüllt.

Nach der Operation kommt es nur sehr selten zu Problemen. Meist sind es Schmerzen bis einige Tage nach der OP die gut mit Schmerzmittel behandelt werden können.

Schwellungen können bis zu 2 Wochen nach der OP auftreten und 3 – 4 Monate anhalten. Spezielle Klebebänder, die an den Händen angebracht werden, sollen die Schwellungen vermindern.

Die Hände sind nach der OP meist schnell wieder einsetzbar und Komplikationen sind in der Regel selten.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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