Infektion des Menschen durch den Hundebandwurm

         

Infektion des Menschen durch den Hundebandwurm Themen

  • Hundebandwurm
  • Entwicklung Anatomie
  • Infektionsweg
  • Symptome Diagnose
  • Therapie
  • Vorbeugung
  • In Europa infiziert man sich mit dem Hundebandwurm vorwiegend in den Mittelmeerländern. Für seine Verbreitung von Bedeutung ist auch der sogenannte Schaf-Hunde-Zyklus, das heißt, als Zwischenwirte dienen hauptsächlich Schafe. Daher ist die Verbreitung dieses Wurms vor allem in Gebieten mit intensiver Schafzucht zu beobachten.

    In den Menschen gelangen die Bandwurmeier durch engen Kontakt mit Hunden oder durch den Verzehr von rohem Fleisch von infizierten Zwischenwirten (selten!). Im Darm entwickelt sich aus dem Ei die sogenannte Hackenlarve, die mit dem Blutkreislauf zu inneren Organen – bevorzugt der Leber oder Lunge – gelangt und sich dort festsetzt.

    Dort bildet sich meist eine einzelne kindskopfgroße Zyste aus – die flüssigkeitsgefüllte Hydatide. Sie kann auch Brutkapseln mit Kopfanlagen des Wurmes enthalten, die hochinfektiös sind.

    Die Hydatide hat immer einen charakteristischen Aufbau. Die äußere Hülle besteht immer aus Bindegewebe des Zwischenwirts – hier des Menschen – im Inneren bilden sich mit zunehmenden Wachstum Tochterzysten mit den Kopfanlagen aus.

    med. Redaktion Dipl. Biologin Christine Polster
    Aktualisierung 23.9.2007

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