Antidepressiva und Selbstmord

Antidepressiva und Selbstmord Die FDA (Food and Drug Administration der USA) hat die Pharmafirmen dazu verpflichtet, auf dem Beipackzettel von Antidepressiva insbesondere für junge Erwachsene ausdrücklich, also „fettgedruckt und großgeschrieben“, auf die Selbstmordgefahr hinzuweisen.

Seit 2005 muss man darauf hinweisen, dass Antidepressiva bei Erwachsenen Selbstmordgedanken verursachen können und ab jetzt gilt dies auch für junge Erwachsene d.h. für Personen unter 25 Jahren. Auf dem Beipackzettel steht eindeutig, dass der Arzt die Gefahren und Nebenwirkungen einschätzen muss. Medikamente wie Paxil und Zoloft erhöhen das Risiko bei über 25 Jährigen nicht, sondern sie senken es ab 64 Jahren sogar.

Auf dem Beipackzettel steht normalerweise nicht, dass die Risiken bei älteren Menschen geringer sind. (Es spiegelt sich in der langanhaltenden Diskussion zum Thema Antidepressiva wider.) Fachleute vermuten, dass durch Medien und Diskussionen Ärzte und Patienten von der Einnahme der sonst durchaus nützlichen Medikamente abgeschreckt werden. Eine Gruppe aus Wissenschaftlern stellt die Hinweise der Beipackzettel zusammen. Insgesamt wurden 77000 Patienten untersucht. Zahlreiche Ärzte, Wissenschaftler und 295 Studien wurden in die Untersuchungen einbezogen.

Es wurde festgestellt, dass die Risiken zwischen 19-24 Jahren fast auf die Hälfte reduziert wurden im Vergleich mit Patienten, die keine Medikamente eingenommen haben. Bei den über 25 Jährigen gab es dagegen keinen Unterschied in der Anzahl von Selbstmordversuchen zwischen Patienten mit oder ohne medikamentöse Behandlung. 11% der Amerikaner unter 44 Jahre, d. h. 12 Mio. Erwachsene, bekamen letztes Jahr mindestens ein Rezept gegen Depressionen.

Ein Viertel davon wurde für junge Menschen zwischen 19-24 ausgeschrieben. Laut Dr. Thomas Laughren, Leiter der FDA für psychiatrische Medikamente, sind die Risiken zwar niedrig, aber wahr und daher müssen sie ernst genommen werden. Quelle: The New York Times

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