Petting

Das Wort Petting ist aus dem Englischen „to pet“ abgeleitet und bedeutet knutschen, kuscheln, liebkosen oder streicheln. Petting ist eine ähnliche Sexualpraktik wie Necking, hier wird aber nicht nur der Oberkörper berührt, sondern der ganze Körper.

Die Geschlechtsorgane dürfen stimuliert werden, nur die Penetration ist verboten. Sonst ist es aber alles erlaubt, was beide Partner als lustvoll empfinden.

Es kann auch zum manuellen Geschlechtsverkehr kommen, indem ein Finger in die Scheide eingeführt wird. Manche gehen bis zum Orgasmus, manche wollen nur den Körper des Partners erkunden. Petting wird besonders oft von jugendlichen praktiziert, meistens dann, wenn sie ihr „Erstes Mal“ noch nicht hinter sich haben.

Für ältere Menschen, die wegen körperlichen Behinderungen keinen Geschlechtsverkehr mehr ausüben können, kann Petting auch ein Ersatz sein.

Vorteile sind, dass man auf die Verhütung verzichten kann, es findet keine Befruchtung statt, es sei denn es kommt doch zum Geschlechtsverkehr oder frisches Sperma wird mit einem Finger in die Scheide eingeführt.

Es kommt zwar nicht oft vor, kann aber passieren, dass durch Petting Geschlechtskrankheiten übertragen werden.

Durch eine kleine Verletzung kann man mit infiziertem Blut, Scheidenflüssigkeit oder Sperma in Kontakt kommen.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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