Haartransplantation

Haarverlust kommt aus verschiedenen Ursachen zustande. Alterung, Hormonänderungen und positiver Familiengeschichte. Die Ursachen des Haarverlustes wird oft auf Vitaminmangel, schlechte Durchblutung oder Haarschuppen geschoben. Alle diese Theorien konnte man widerlegen.

Wer kommt für eine Haartransplantation in Frage?

Die Haartransplantation ist ein chirurgisches Verfahren, dass Ihr Aussehen und Ihr Selbstvertrauen erhöhen kann. Alle Transplantationstechniken verwenden ausschließlich eigenes Haar. Voraussetzung sind vorhandene Spenderbereiche. Meist wird das Haar am Hinterkopf und an den Seiten entnommen und es muss gesund sein.

Es können verschiedene Techniken angewendet werden. Durchschlag Transplantationen, Mini-transplantationen, Mikro-transplantationen, Schlitztransplantationen und Streifentransplantationen werden im Allgemeinen an den Patienten durchgeführt, die eine bescheidenere Änderung in der Haarfülle wünschen.

Klappen, Gewebeexpansion und Scalpverkleinerung sind Verfahren, die normalerweise für Patienten angebracht sind, die eine drastischere Änderung wünschen. Auch Frauen leiden oft unter Haarverlust. Die Ursachen sind Krankheit und hormonelle Änderungen in den Wechseljahren. Frauen verwenden oft eine Perücke oder lassen eine Haarverlängerung durchführen um den sichtlichen Haarausfall zu verdecken.

Auch eine medikamentöse Therapie (lokales Cortison) kann bei Frauen erfolgreich sein. Es wird zwar weiterer Haarverlust verhindert, aber die Neubildung kann nicht angeregt werden. Auch bei Frauen kann eine Haartransplantation durchgeführt werden.

Jeder chirurgische Eingriff hat auch sein Risiko

Normalerweise ist die Haartransplantation ein sicheres Verfahren, wenn sie von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt wird. Trotzdem ist das kosmetische Ergebnis nie vollständig vorhersagbar. Es können Infektionen auftreten, starke Blutung oder es kann zu sehr breiten Narben mit Spannungsgefühl kommen. Auch ein Absterben des entnommenen Transplantates kann vorkommen (Wiederholung des Eingriffes nötig). Wenn der Haarverlust nach der Haartransplantation weitergeht kann es zu ungleichen Ausdünneffekten kommen und eine Nachoperation ist nötig.

Operationsplanung bei einer Haartransplantation

Die Haartransplantation ist eine sehr individuelle Behandlung. Besonders hier ist es sehr wichtig einen Arzt zu finden, der Sie über die verschiedenen Operationsmethoden aufklären kann und der Erfahrungen mit den verschiedenen Methoden hat. Bei der Erstuntersuchung wird der bestehende Haarstatus untersucht und auch die Familiengeschichte gefragt. Lebensstil und Ihre persönlichen Erwartungen gehören ebenfalls zu diesem Gespräch. Wenn Sie sich zur Haartransplantation entschlossen haben werden die Fragen der Anästhesie, Gefahren und Kosten besprochen. Zögern sie niemals alle Ihre Fragen vor der OP zu stellen.

Haartransplantation Operationsvorbereitung

Ihr Chirurg erteilt Ihnen ganz genaue Anweisungen und Richtlinien über Ihr Ess-, Rauch- und Trinkverhalten vor der Operation. Bestimmte Medikamente und Vitamine dürfen nach Anweisung ebenfalls nicht eingenommen werden. Besonders das Rauchen vor der OP hemmt den Blutfluss in der Haut und kann das heilen verzögern. Eine Haartransplantation wird heute ambulant und auch seltener stationär durchgeführt.

Art der Narkose (Anästhesie)

Normalerweise wird eine Haartransplantation in lokaler Betäubung durchgeführt. Zusätzlich werden Beruhigungsmittel verabreicht. Bei komplizierten Eingriffen kann auch eine Allgemeinanästhesie durchgeführt werden, wo der Patient schläft.

Der chirurgische Eingriff

Bei der Haartransplantation werden kleine behaarte Kopfhautteile von einem Spenderort (Hinterkopf) entnommen. Die Transplantate unterscheiden sich in Form und Grösse. Runde Transplantate enthalten zwischen 10 und 15 Haaren. Die wesentlich kleineren Minitransplantate enthalten ungefähr zwei bis vier Haare und die Mikrotransplantate nur ein bis zwei Haare. Es gibt aber auch streifige Transplantate die 30 bis 40 Haare enthalten. Es können verschiedene chirurgische Methoden nötig sein um ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erhalten. Oft werden mehrere Operationen im Abstand von einigen Monaten erforderlich um eine vernünftige Deckung zu erhalten. Eine umfassende Beratung ist wie bei allen schönheitschirurgischen Eingriffen unerlässlich.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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