Kavernöse Hämangiom (= Kavernom) (Blutschwamm)

         

Kavernöse Hämangiom (= Kavernom) (Blutschwamm) Themen

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  • Das kavernöse Hämangiom (Blutschwamm) ist eine gutartige Neubildung weitlumiger Blutgefäße. Auch diese Wucherung ist häufig schon bei Neugeborenen zu beobachten oder sie entwickelt sich in den ersten Lebenswochen. Das Kavernom kommt besonders in inneren Organen (Leber, Gehirn, Niere, Milz und Lunge) und vor allem in der Haut vor. Der so genannte kutane Typ dieses Kavernoms bildet sich meist innerhalb von zwei bis fünf Jahren selbst zurück.

    Dieser Typ ist durch einen scharf begrenzten, flachen oder erhabenen, rötlich-blauen Knoten gekennzeichnet. Der subkutane Typ weist eine mäßige Tendenz auf, sich spontan zurückzubilden. Es handelt sich um einen unscharf begrenzten, weichen, bläulich durch die Haut schimmernden Gefäßtumor.

    Kavernome können einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimeter haben. Bei der Hämangiomatose treten zahlreiche Hämangiome auf. In der Regel sind verschiedene Erbkrankheiten der Grund dafür.

    med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
    Aktualisierung 23.9.2007

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