Figging

Was ist Figging?

Figging gehört auch zu den Sexualpraktiken im Analbereich. Um diese Praktik zu vollziehen, muß man zuerst ein frisches Stück Ingwerwurzel besorgen.

Die Wurzel muß geschält und in eine Plugg-Form geschnitzt werden. Diese Form ist empfehlenswert, um der Wurzel später leicht entfernen zu können. Der Ingwer wird dann in den Anus des Partners eingeführt, so daß er zwischen den inneren und äußeren Schließmuskeln stecken bleibt. Die Wirkung des Ingwers ist schon nach ein paar Sekunden zu spüren und erreicht in kürzester Zeit den Höhepunkt.

Nach Entfernen der Wurzel bleibt die Wirkung im Normalfall bis ca. 30 Minuten, im Extremfall kann es aber auch stundenlang dauern. Diese Art der Sexualpraktiken kann ein leichtes bis mittleres brennen im Darmbereich verursachen. Manche benutzen frisch gepreßte Ingwersaft, um die Vagina oder der Eichel des Penis zu reizen. Figging wird viel öfter bei Frauen als beim Männern angewendet.

Einige haben es auch mit Chilischoten statt Ingwerwurzel ausprobiert, davon ist aber strikt abzuraten, weil der Chili ernsthafte Verbrennungen und langanhaltende Schmerzen im Analbereich verursachen kann.

Was passiert, wenn der Ingwer in den Anus eingeführt wird?

Die ätherischen Öle der Ingwer erregen die Rezeptoren im Darm und verursachen damit ein lang anhaltendes Wärmegefühl. Die Durchblutung der Geschlechtsorgane wird angeregt und so kann es zu Verstärkung der Orgasmen kommen.

Figging ist eigentlich eine demütigende und deswegen sehr beliebte Praktik im BDSM. Nach Überlieferungen wurde diese Methode früher von Pferdehändler benutzt, um bei Pferdeschauen ihre Pferde lebhafter zu machen. Durch Einführung eines Ingwerstückes in den Anus der Pferde tanzten sie lebhafter und hoben ihre Schwänze höher. Damit konnte man einen höheren Preis erzielen.

Nach der zweiten Überlieferung wurde diese Methode schon im Viktorianischen Zeitalter angewendet. Es war eine sehr demütigende Körperstrafe. Den unartigen Kindern wurde ein Stück Ingwer eingeführt um die Anspannung der Gesäßmuskeln zu verhindern.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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