Voyeurismus

Das heimliche Betrachten anderer Personen zwecks sexueller Erregung nennt man Voyeurismus. Die Voyeure bevorzugen Orte, wo sich die Menschen meistens ausziehen, wie FKK-Bereiche, Strände, Seen, Sauna oder sie beobachten andere durch Fenster. Hier können sie die Geschlechtsorgane der betroffenen Personen länger beobachten.

Sie werden von der Nacktheit fasziniert und erregt. Die sexuelle Erregung endet meistens mit Masturbation, falls die Umstände es nicht erlauben, dann möglichst kurz danach.

Die Voyeure wollen ihre Identität nicht zugeben, sind meistens getarnt. Diese Heimlichtuerei oder Versteckspiel ist der Reiz gerade.

In der modernen Gesellschaft gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die Anderen zuzugucken: Sie können Swinger-Clubs, Peepshows oder Streaptease-Bars besuchen oder einfach Sexmagazine, Bilder und Pornofilme anschauen.

Manche betrachten Voyeurismus als Krankheit, als eine Art der Persönlichkeitsstörung. Es ist meistens der Fall bei Personen, die sich nur so befriedigen können. Sie sind meistens harmlos, werden sehr selten handgreiflich. Solange bis sie keine Gefahr für die Öffentlichkeit bedeuten, wird es auch nicht bestraft.

Man kann aber sehr schnell Ärger bekommen, wenn man unerwünscht anderen beim Ausziehen oder beim Liebesspiel zuschaut.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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