Autoerotik

Autoerotik ist eine bestimmte Art der Sexualpraktiken. Masturbation oder Onanie. Diese Sexualspielart ist auch eine Selbstbefriedigung, die alleine oder in passivem Dabeisein des Partners praktiziert wird, um zum Orgasmus zu gelangen.

Der eigene Körper wird durch Liebkosungen oder Streicheleinheiten mit den eigenen Händen bzw. Fingern erkundet und die erogenen Zonen werden stimuliert. Man kann aber verschiedene Hilfsmittel für Frauen: Vibratoren, Dildos oder Massagestäbe und für Männern: Liebespuppen oder Seemannsbräute usw. verwenden.

Früher war es ein absolutes Tabuthema, heutzutage wird es fast von 95% der Männer und ca. 80% der Frauen praktiziert.

Es kommt besonders oft bei Jugendlichen vor, die noch vor ihrem „Ersten mal“ stehen und sexuelle Erfahrungen sammeln wollen. Im Normalfall bedeutet die Autoerotik keine Gefahr für die Partnerschaft, sondern es ist eine ideale Ergänzung. Man kann es als einen Teil des Liebesspiels ansehen.

Es ist aber bis heute nicht für jeden selbstverständlich die Selbstbefriedigung vor dem Partner zu vollziehen. Sollte Ihr Partner oder Ihre Partnerin damit ein Problem haben, sprechen Sie sie/ihn unbedingt darauf an.

Medizinische Bedenken wie früher „man kriegt davon Rückenmarkserweichung“ ist völlig ausgeschlossen. Viele Mediziner und Psychologen sind darüber einig, daß die Autoerotik für den Körper und für die Seele eine wichtige Rolle spielt.

Es gibt verschiedene Techniken der Selbstbefriedigung, es ist alles erlaubt, was Spaß macht. Viele haben aber Angst davon, von irgendjemand dabei beobachtet oder „erwischt“ zu werden, deswegen versuchen sie alles möglichst schnell hinter sich zu bringen.

So kann ein unangenehmer Druck entstehen und der Orgasmus verhindert werden. Also schaffen Sie eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Viele benutzen die Hände und Finger, es gibt aber zahlreiche Hilfsmittel wie Dildos, Vibratoren, Gummipuppen usw.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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