Symptome bei Warzen – Erkrankung

Warzen sind verdickte und verhärtete unschöne Hautwucherungen, in unterschiedlichsten Ausprägungsformen, die an verschiedensten Stellen des Körpers auftreten. Beispiele sind:

  • Gewöhnliche Warzen oder Stachelwarzen (Verrucae vulgares): Hierbei handelt es sich um die häufigste Form, die vor allem an den Händen vorkommt. Auf der Haut bilden sich erbsengroße, halbkugelige harte Knötchen, die eine raue Oberfläche aufweisen.
  • Dornwarzen (Verrucae vulgares an den Fußsohlen): Diese Warzenform kommt vor allem an Druckstellen der Fußsohlen vor und wächst dornartig in die Tiefe. Sie sind oft von einer Schwiele bedeckt. Dornwarzen sind druckschmerzempfindlich. Ihr Inneres besteht aus einer körnigen, weißlichen Masse.
  • Flachwarzen (Verrucae planae juveniles): Dabei handelt es sich um flache, runde oder mehreckige Knötchen, die meist weich sind und unterschiedliche Färbungen (hautfarben, gelblich, bräunlich) aufweisen können. Ihr Durchmesser beträgt 3-4 Millimeter. Sie kommen in großer Zahl – häufig bei Jugendlichen – im Gesicht und an den Handrücken vor.
  • Feig- oder Feuchtwarzen: Sie treten im Genitalbereich auf, werden durch Geschlechtsverkehr übertragen und können die Entstehung bestimmter Krebsarten (bsp. Gebärmutterhalskrebs oder Peniskrebs) begünstigen. (Siehe dazu auch den Lexikonartikel Feigwarzen.)
  • Dellwarzen (Molluscen oder Schwimmbadwarzen): Sie werden nicht durch humane Papillomaviren sondern durch das Molluscipoxvirus verursacht. Die Infektion erfolgt über eine Schmier- oder Kontaktinfektion. Die Dellwarzen sind stecknadelkopf- bis erbsengroße Knötchen mit einer glatten und oft glänzenden Oberfläche. In der Mitte weisen sie eine Delle auf. Sie können am ganzen Körper vorkommen, besonders jedoch an den Armen, Händen und am Oberkörper.

 

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 5.11.2007

Themen

 

 

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
Der Inhalt von medhost.de kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Selbstbehandlung durchzuführen.