Ansteckung Tularämie – Hasenpest

         

Ansteckung Tularämie – Hasenpest Themen

  • Tularämie – Hasenpest
  • Ansteckung
  • Symptome
  • Diagnose Therapie
  • Der Erreger der Tularämie (Hasenpest) konnte bisher aus über 250 verschiedenen Tierarten nachgewiesen werden, die auf unterschiedliche Weise daran erkranken. Bei Hasen endet die Infektion tödlich, woraus sich der Name Hasenpest ableitet. Neben kleinen Säugetieren können sich auch Schafe, Rinder, Pferde, Hunde, Katzen und Vögel mit dem Erreger infizieren, jedoch sind sie weniger empfänglich für den Keim.

    Die Bakterien können auf unterschiedliche Weise ihren Weg in den menschlichen Körper finden. Infektionsgefahr besteht in folgenden Fällen:

    • Haut- oder Schleimhautkontakt (auch Bindehaut des Auges) mit infektiösem Tiermaterial;
    • Verzehr von nicht ausreichend erhitztem, kontaminierten Fleisch;
    • Aufnahme von verunreinigtem Wasser oder anderen keimbelasteten Lebensmitteln;
    • Inhalation von infektiösem Staub aus Erde, Stroh oder Heu;
    • Übertragung durch blutsaugende Parasiten, wie Zecken, Mücken oder Stechfliegen.
    • Inhalation von erregerhaltigem Aerosol (meist bei Laborinfektionen).

    Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

    Die Übertragung der Keime wird durch engen Kontakt zu wildlebenden Säugetieren begünstigt. Bestimmte Berufsgruppen sind daher stärker gefährdet, wie zum Beispiel Jäger, Tierpräparatoren, Waldarbeiter, Tierärzte oder Mitarbeiter in Wildtierfleisch verarbeitenden Betrieben.

    med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
    Aktualisierung 05.11.2007

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