Vaginalmykosen

Bei Vaginalmykosen handelt es sich um Infektionen der Scheide, die durch Pilze hervorgerufen werden.

Scheideninfektionen können auftreten, wenn das bakterielle Gleichgewicht in der Scheide gestört ist. Die Vagina ist kein „steriles“ Organ, sondern es befindet sich natürlicherweise eine speziell zusammengesetzte Bakterienflora in der Scheide. Die Hauptkeime sind dabei Lactobacillen oder Milchsäurebakterien. Sie bilden aus Glykogen (= Stärke), das in den Schleimhautzellen der Scheide gespeichert ist, Milchsäure. Die Stoffwechselprodukte der Bakterien sorgen also für ein sehr saures Scheidenmilieu. Unerwünschte Fremdbesiedelungen durch andere krankmachende Bakterien oder Pilze werden so verhindert.

Gerät das natürliche Milieu der Scheide aufgrund bestimmter Faktoren aus dem Gleichgewicht, so können auch Pilze dort wachsen und schließlich Beschwerden verursachen. Bei ungefähr der Hälfte der Frauen geschieht dies mindestens einmal in ihrem Leben.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 5.11.2007

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