Selbstbefriedigung

Die Selbstbefriedigung ist eine Art der Sexualpraktiken, die heutzutage immer öfter praktiziert wird. Männer fangen damit aber etwas früher an als Frauen. Die Anzahl der Männer, die sich regelmäßig befriedigen, erreicht fast die 100%, bei Frauen liegt es zwischen 80-85%.

Früher war Selbstbefriedigung sowie Masturbation, Autoerotik oder Onanie ein Tabuthema, heute reden immer mehr Menschen offen darüber. Noch im Jahr 1970 wurde Selbstbefriedigung als eine Erkrankung eingestuft die behandelt werden muss. Es ist nicht nur für Singles, sondern kann auch für eine Partnerbeziehung eine Bereicherung sein. Menschen, die ein erfülltes Sexualleben haben, praktizieren sie trotzdem.

Es gibt verschiedene Techniken der Selbstbefriedigung, es ist alles erlaubt, was Spaß macht. Viele haben aber Angst davon, von irgendjemand dabei beobachtet oder „erwischt“ zu werden, deswegen versuchen sie alles möglichst schnell hinter sich zu bringen. So kann ein unangenehmer Druck entstehen und der Orgasmus verhindert werden. Also schaffen Sie eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Viele benutzen die Hände und Finger, es gibt aber zahlreiche Hilfsmittel wie Dildos, Vibratoren, Gummipuppen usw.

Gesundheitliche Schäden wie Rückenmarksschwund, Gehirnerweichung, Lepra, Krebs usw. im Gegensatz dazu, was früher vermutet wurde, sind durch Selbstbefriedigung ausgeschlossen. Durch mangelnde Hygiene können aber sexuell übertragbare Krankheiten entstehen.

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft kann die Selbstbefriedigung sowohl auf die Seele als auch auf den Körper wohltuend sein.

Man kann davon ausgehen, dass fast jeder Mann und jede Frau es schon getan haben. In einer wissenschaftlichen Studie der Univerität Bonn wurde herausgefunden, dass es 90% der Männer und 77% der Frauen reglmäßig tun.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 10.07.2010

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