Implantatenaustausch

Brustvergrößerungen mit verschiedenen Implantaten werden bereits seit Jahrzehnten durchgeführt. Viele Frauen haben immer noch ihre ersten Implantate. Wie lange Silikonimplantate halten, kann man nicht mit genauerer Gewissheit sagen. Manche Implantate – wie z.B. die Sojaimplantate – wurden inzwischen aus dem Markt genommen, da es nicht genügend Studien über die Wechselwirkungen mit Silikonhüllen existierten.

Die Qualität der Implantate zeigt eine positive Entwicklung. Die neueren Silikonimplantate müssen – solange frau mit diesen keine Probleme hat – nicht mehr ausgetauscht werden und sollen ein Leben lang halten. Die älteren Implantate oder welche, die zu Problemen führen, müssen ausgetauscht werden. Um Probleme rechtzeitig festzustellen sollten die Patienten nach einer Brustvergrößerung regelmäßig zur Nachkontrolle ihren Arzt aufsuchen.

Die älteren Silikonimplantate sollten nach etwa 10 Jahren ausgetauscht werden, um ein Auslaufen des Silikons zu verhindern.

Ein häufiges Problem ist die Kapselfibrose. In diesem Fall entwickelt sich dichtes Bindegewebe um den Fremdkörper herum, das sich zusammenzieht und schrumpft. Die Kapsel drückt das Implantat zusammen und kann es auch verschieben. Diesen Prozess bemerkt auch die Patientin, da die Brust zunehmend deformiert wird. Eine Kapselfibrose ist oft mit Schmerzen verbunden. Um dies zu vermeiden werden die neueren Silikonhüllen mit einer rauen Oberfläche angefertigt.

Der Implantatenaustausch erfolgt in Vollnarkose. Die alten Narben werden geöffnet, das alte Implantat entfernt und die neuen eingesetzt. Je nach Brustbefund können die neuen Implantate an die alten Stellen oder neu platziert eingesetzt werden. Zusätzlich kann auch die Kapsel reduziert oder entfernt werden.

Vor der Operation sollte ein eingehendes Beratungsgespräch mit dem Chirurgen stattfinden, in welchem alle Fragen und Erwartungen der Patienten besprochen werden. Ein seriöser Arzt klärt die Patienten über mögliche Risiken und die Grenzen der Behandlung auf. Das endgültige Ergebnis kann man erst nach sechs Monaten feststellen.

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden.
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