Coriander (Coriandrum)

Gattung der Familie Doldenträger mit ungleich fünfzähnigem Kelchrand, verkehrt eirunden tief zweispaltigen Blumenblättern und kugelicher Spaltfrucht. Gemeiner Coriand (C. sativum), hat eine sehr dünne gebogene Wurzel, die einen stielrunden Stängel treibt, dessen untere dreilappigen und fiederschnittigen Blätter lang gestielt, die übrigen doppelt und dreifach fiederschnittigen Blätter aber sitzend sind. Meistens sind nur die randständigen großen Blüten bei der kultivierten Pflanze fruchtbar.

Anwendung

Die gelblich gestreiften Samen machen, wenn man sie morgens nüchtern nimmt, einen guten Magen; das aus denselben durch Destillation gewonnene Öl ist als Wind treibendes und magenstärkendes Mittel bekannt. Das Kraut wird äußerlich gegen Entzündungen, Karfunkeln, Geschwüre angewendet. Candirter Coriandersamen leistet bei Verdauungsbeschwerden, Magen- und Eingeweideverschleimung, Blähungen, Urinieren, Reiz zum Erbrechen, Durchfällen, Ruhr, leichten Choleraanfällen, Stuhlzwang, Schwindel, Gelenkschmerzen, unterdrücktem Monatsfluss, viertägigem Fieber, Wechselfieber, sowie als Präservativ gegen Schlagfluss in ½ Teelöffel nach jedem Essen genommen sehr ersprießliche Dienste.

Umrechnungstabelle für das Kräuterlexikon:
1 Unze = ca. 30 gr.
1 Graun = ca. 0,063 gr.
1 Drachme = ca. 3,75 gr.
1 Drachme = 3 Scrupel

 

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