Leimkraut (Silene)

Gattung der Familie Taubenkropfkräuter mit 5 zähnigem, schuppenlosen Kelche, 5 genagelten Blumenblättern, 10 Staubgefäßen, 3 Griffeln und einer am Grunde 3 fächerigen, oben 1 fächerigen, aufspringenden und vielsamigen Kapsel. Das aufgeblasene Leimkraut (S. inflata), Traubenkropf, weißer Behen, Wiederstoß, Kernkraut, Gliedweich, Schaumröslein, Knarre, Sandkohl, hat eine tief eindringende, vielköpfige, weißliche Wurzel, hohen kahlen Stängel, lanzettige, seegrüne Blätter, endständige zweigabelige Doldentraube mit weißlichen oder rötlichen Blüten und eirunder, auf kurzem Fruchthalter stehender Kapsel.

Anwendung

Das Kraut dient äußerlich gegen den Rotlauf. Die Wurzel vertritt hie und da die weiße Bebenwurzel.

Das ohrlöffelartige Leimkraut (S. Otites), Ohrlöffelkraut, Ackertaubenkropf, hat eine mehrköpfige spindelige Wurzel, 30 bis 60 cm hohe, meist astlose Stängel, die wie die Blätter graugrün sind, und kleine, grünlichgelbe Blüten.

Anwendung

Die bitterlich adstringierende Wurzel wird als weniger Aufguss mit Theriak gegen die Wasserscheu angewendet.

 

Umrechnungstabelle für das Kräuterlexikon::
1 Unze = ca. 30 gr.
1 Graun = ca. 0,063 gr.
1 Drachme = ca. 3,75 gr.
1 Drachme = 3 Scrupel

 

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