Masturbation

Diese Sexualpraktik ist auch eine Art der Selbstbefriedigung wie Onanie oder Autoerotik, es kann aber auch durch andere Personen vollgezogen werden.

Die Geschlechtsorgane werden durch Streicheleinheiten und Liebkosungen erkundet und die erogenen Zonen stimuliert. Früher war Masturbation ein absolutes Tabuthema, heutzutage gibt es immer mehr Menschen, die sich selbst befriedigen. Viele jugendliche die ihr „Erstes mal“ noch nicht hinter sich haben, versuchen durch Masturbation ihr Körper zu erkunden.

Es kann nur mit Händen oder Finger passieren oder man benutzt verschiedene in Handel erhältliche Hilfsmittel wie Dildos, Vibratoren, Puppen usw. Im Normalfall bedeutet diese Art der Sexualpraktik keine Gefahr für die Beziehung, sondern es ist eine ideale Ergänzung des Liebesspiels.

Es gibt zahlreiche Masturbationstechniken wie Finger-, Faust-, oder Wasserspiele, Vaginalstimulation, anale Penetration usw. Möglicherweise können aber nicht alle Menschen mit dieser Art der Sexualität umgehen, daher falls ihr/ihre PartnerIn damit ein Problem hat, dann ignorieren Sie dieses Thema nicht, sondern sprechen Sie offen mit ihr/ihm darüber.

Die gesundheitliche Bedenken, die unsere Vorfahren hatten, dass man durch Masturbation Rückenmarksschwund, Gehirnerweichung, Lepra, Krebs usw. bekommen kann, ist völlig unbegründet.

Nach Ansicht der Psychologen und Psychiatern kann Masturbation sowohl auf die Seele als auch auf den Körper wohltuend sein. Leider werden auch heute noch Jugendliche mit solchen Aussagen wie oben formuliert teilweise sogar bedroht.

„Wenn Du das machst wirst du dumm im Kopf“ usw. Welch psychischer Schaden dadurch angerichtet werden kann ist diesen Personen meist nicht klar. Eine intensive Auflärung, wie heute in den Schulen oft durchgeführt wird, ist zu bejahen und nimmt den Jugendlichen die Angst vor einem Tabuthema.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 10.07.2010

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