Ursachen des Ulcus duodeni

Als grundlegende Entstehungsursache nimmt man an, dass das Ulkus duodeni dann auftritt, wenn es zu einem Missverhältnis zwischen schädigenden (Magensäure, Pepsin (= Verdauungsenzym), Gallensäure) und schützenden Faktoren (Durchblutung, neutralisierender Schleim, Zellerneuerung) kommt, die auf die Schleimhaut des Magens oder Zwölffingerdarm einwirken. Beim Duodenalgeschwür steht dabei die Schädigung durch Säure- oder Peptidaktivität im Vordergrund.

Dieses Ungleichgewicht (erhöhte Säure- und Pepsinproduktion, verminderte neutralisierende Bicarbonatsekretion) kann durch eine Infektion mit dem bakteriellen Keim Helicobacter pylori begünstigt werden. Seine Bedeutung für das entzündliche Geschehen bei der Ulkuskrankheit wurde erst 1982 entdeckt. Bei 95 – 99% der Ulkus-Patienten kann diese Bakterienart festgestellt werden.

Weitere, seltenere Ursachen, die die Entstehung des Geschwürs begünstigen, sind:

  • die längerfristige Einnahme bestimmter Schmerzmittel (NSAR-Mittel wie Acetylsalicylsäure) oder entzündungshemmender Präparate (Kortison);
  • Genussmittel, wie Nikotin. Dieses wirkt indirekt auf die Ulkusentstehung, indem es die Sekretion von Magensaft anregt;
  • Mobilitätsstörungen: Eine beschleunigte Magenentleerung überflutet den Bulbus duodeni mit Magensäure;
  • Gastrin-Übersekretions-Syndrome (Zollinger-Ellison-Syndrom, Hyperparathyreoidismus): Gastrin ist ein Peptidhormon, das die Produktion der Magensäure anregt;
  • psychische Faktoren: Manche Menschen neigen dazu, in psychischen Stresssituationen (Beruf, Beziehung, Hektik), an einem Ulkus zu erkranken. Die Produktion der Magensäure wird bei Stress erhöht;
  • großer körperlicher Stress: Es kommt zur Bildung eines sogenannten Stressulkus, der nach großen Operationen, Verbrennungen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen auftreten kann;
  • genetische Faktoren: ein erhöhtes Risiko besteht bei Menschen mit der Blutgruppe 0;
  • selten virale Infektionen (Zytomegalie, Herpes simplex), die aber selten die Ursache sind.

 

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 5.11.2007

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