Bartholinitis

         

Bartholinitis Übersicht Themen

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  • Krankheitszeichen
  • Diagnose der Bartholinitis
  • Therapie der Bartholinitis
  • Hinter dem medizinischen Begriff „Bartholinitis“ verbirgt sich eine meist einseitige Entzündung der Bartholin-Drüsen (Glandulae vestibulares majores) und ihrer Ausführgänge.

    Die Bartholin-Drüsen liegen auf beiden Seiten der Vagina, zwischen den kleinen Schamlippen und der Vaginalwand. Mit ihrem Sekret befeuchten sie den Scheidenvorhof. Über etwa 1 – 2 Zentimeter lange Ausführkanäle werden die Drüsen entleert.

    Kann das Sekret auf Grund einer Verstopfung eines Kanals nicht mehr abfließen, so bildet sich im unteren Drittel oder der unteren Hälfte der betroffenen Schamlippe eine glänzende Schwellung, die unangenehm und schmerzhaft ist.

    Infektionen der Bartholin-Drüsen sind ein seltenes Ereignis und treten eher bei jüngeren Frauen auf. Das Erkrankungsrisiko erhöht sich bei häufigem Partnerwechsel und länger andauernden, häufig wiederkehrenden bakteriellen Scheidenentzündungen.

    med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
    Aktualisierung 3.9.2007

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