Ursachen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Die Ursache der Beschwerden ist die Arteriosklerose oder Arterienverkalkung. Sie ist die häufigste Gefäßerkrankung in den modernen Industrienationen.

In Mitleidenschaft gezogen wird die innerste Wandschicht der Arterien. Ausgangspunkt ist eine Schädigung der Gefäßwand, die eine Entzündungsreaktion hervorruft, die bindegewebig repariert wird.

Die Folge sind eine bleibende Verhärtung und ein Elastizitätsverlust der Arterie an der betroffenen Stelle. Zusätzlich lagern sich im Laufe der Zeit auch Fett- und Kalkteilchen an der Gefäßwand ab. Es bilden sich so genannte arteriosklerotische Plaques. Sie verengen die Gefäßwand immer mehr und reduzieren den inneren Durchmesser des Gefäßes.

Es kann vorkommen, dass sich Plaqueteilchen ablösen und mit dem Blutstrom mitgerissen werden, bis sie an einer Engstelle hängen bleiben. Dort kann es dann zum vollständigen Verschluss der Ader kommen. In diesem Fall spricht man von einer Embolie. Die Arteriosklerose beginnt schleichend.

Erst wenn 50% eines Gefäßes verengt sind, kommt es zu merklichen Durchblutungsstörungen, deutliche Beschwerden sind jedoch erst ab einer Verengung von 75% feststellbar.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 3.9.2007

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