Diagnose der Galaktorrhoe

Für die Diagnostik liefert das Arzt-Patienten-Gespräch erste Hinweise (Auftreten und Dauer der Beschwerden, Zyklusunregelmäßigkeit, Libidoverlust, Impotenz, eingenommene Medikamente und Drogen).

Die Brust wird abgetastet. Mithilfe der Sonografie und gegebenenfalls einer Galaktografie, einer röntgenologischen Darstellung der Milchgänge, wird auf krankhafte Veränderungen der Brust untersucht.

Eine genaue Hormonanalyse aus dem Blut lässt weitere Rückschlüsse auf die Ursache der Galaktorrhoe zu. Die Konzentrationen von Prolaktin, Östrogen, Progesteron, LH und FSH, eventuell der Schilddrüsenhormone kann dazu nötig sein.

Werden raumfordernde Prozesse (Tumorbildung) im Bereich der Hypophyse angenommen, so wird ein CT (Computertomografie) oder ein MRT (Magnetresonanztomografie) angeordnet. Eventuell untersucht auch ein Augenarzt den Patienten auf Sehstörungen.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 23.9.2007

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