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Betten Matratzen

Das Bettgestell, der Lattenrost und die Matratze stellen eine Einheit dar, die aufeinander abgestimmt sein muss. Eine Matratze, die zu groß oder klein für ein Bettgestell ist, stellt ein großes Ärgernis dar. Schließt die Matratze unter der Sitzkante des Bettgestells bereits ab, so kann dies beim Aufstehen oder Hinlegen in das Bett recht schmerzhaft sein. Ist die Matratze zu hoch, so kann sie sogar aus dem Bettgestell gleiten. Auch dies ist ein Worst Case der Bettkultur. Eine genaue Abstimmung der drei Elemente – Bettgestell, Matratze und Lattenrost – ist daher gefragt.

Bei sehr ungewöhnlichen Bettformen (achteckig, oval, herzförmig) ist die Mitlieferung der passenden Matratze ein Muss des Anbieters. Allerdings gibt es Manufakturen auf dem Matratzenmarkt, die durchaus ungewöhnliche Formen nach Maß fertigen.

Betten Matratzen – Richtige Länge und Breite

Kauft man für ein bestehendes Bettgestell eine neue Matratze, so ist es wichtig, dass sie in Länge und Breite passt. Weiss man das Maß nicht, so ist es unabdingbar, diese Größen vorab zu ermitteln.

Die Länge und die Breite werden innerhalb des Bettkastens gemessen. Man misst also die Innenkante. Das Maß sollte unbedingt notiert werden, um die Bestellung in der richtigen Größe sicherzustellen.

Die Lattenroste werden in der Breite circa einen Zentimeter schmaler und in der Länge etwa zwei Zentimeter kürzer als die Bettinnenmaße gefertigt.

Standardmaße sind bei Matratzen 80 x 200 (sehr schmal), 90 x 190 (etwas kürzer) und 90 x 200 sowie 100 x 200. Darüber hinaus das gängige überbreite Maß 140 x 200. Natürlich gibt es noch viele überbreite und überlange Maße, die einfach bestellt werden können.

Betten Matratzen – Richtige Höhe der Matratze / Einlegetiefe

Beim Kauf der Matratze oder eines neuen Bettgestells ist es auch wichtig, auf die Matratzen-Einlegetiefe des in Frage kommenden Bettmodells zu achten. Der Lattenrost und die Matratze müssen ausreichend Platz im Bettrahmen finden.

Dabei muss auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Das Bettgestell, der Lattenrost und die Matratze müssen so gewählt werden, dass die Matratze mindestens vier Zentimeter Halt im Bettrahmen hat. Sie darf nicht beim Gebrauch (heftig hin und her, rauf und runter bewegen) aus dem Bettrahmen rutschen. Rutscht sie über die Kanten hinaus, sollte man versuchen, den Lattenrost abzusenken. Damit kann das Problem gelöst werden.
  • Sollte die Matratze zu stark im Bettrahmen „versinken“, so kann das Ein- und Aussteigen sehr unangenehm sein, weil man dann den harten Bettrahmen spürt. In diesem Fall kann man versuchen, die im Bett befindlichen Auflageleisten und den Mittelholm durch einfache Leisten, die im Baummarkt erhältlich sind, aufzudoppeln.
  • Beachten sollte man auf jeden Fall auch die Höhe des Lattenrostes. Flexible Roste haben in der Regel eine Höhe von fünf Zentimetern aufwärts. Der Bettrahmen sollte dann idealerweise eine Einlegetiefe von 10 Zentimetern und mehr haben.
  • Als ideal wird es angesehen, wenn die Matratze um circa 30 bis 50 Prozent ihrer Gesamthöhe im Bettrahmen versinkt.
    Bei einer sehr komfortablen Matratze mit 22 Zentimeter Höhe sind dies also etwa sieben bis 11 Zentimeter.
  • Bei einem Ehebett ist es sehr wünschenswert, dass die Matratzen die gleiche Höhe haben. Ansonsten passt man die Einlegetiefe der Matratzen so an, dass sie beide gleich hoch sind.

Betten Matratzen – Worauf achten, wenn man beides sucht?

Ist man auf der Suche nach einem neuen Bett und der passenden Matratze, so kann man sich in Möbelhäusern, Bettengeschäften, die alles rund ums Bett anbieten, oder sogar im Online-Versand eindecken.

Empfehlenswert ist es natürlich, sich vor Ort das Bett anzusehen und gleich auf der gewünschten Matratze Probe zu liegen.

So schwierig es für manch einen Käufer sein kann, die richtige Matratze (siehe gleichnamigen Artikel) zu finden, so schwierig kann es ebenfalls sein, das richtige Bettgestell zu finden und dann auch noch beide Vorstellungen zu vereinen. Letzteres gelingt jedoch in den meisten Fällen.

Bei den Preisen muss man darauf achten, dass meist der Preis des Bettgestells angegeben ist. Matratzen und Bettwäsche kommen noch hinzu. Es gibt aber auch Kombiangebote.

Während sich die Wahl der richtigen Matratze eher an pragmatisch-gesundheitlichen Kriterien orientiert, hat die Wahl des Bettgestells sehr viel mit dem eigenen Geschmack und den Vorlieben für bestimmte Formen oder Materialien zu tun. Pragmatische Erwägungen spielen aber auch hier eine Rolle.

Um sich einen Überblick über mögliche Betttypen zu verschaffen, bietet sich der nächste Abschnitt an.

Betten Matratzen – verschiedene Betttypen

Massivholzbetten

Diese Betten werden in vielen Varianten angeboten. Die Hölzer können gewachst, unbehandelt, gelaugt oder geölt sein. Auch farbige Lasuren oder Intarsien sind möglich. Günstige Vertreter kann man in Standardmaßen bei der Auswahl von einheimischen Hölzern erhalten.

Für die eigene Gesundheit ist es von Vorteil, wenn man darauf achtet, dass die Hölzer auf Schadstoffe geprüft sind und die Oberflächen mit biologischen Ölen behandelt wurden. Scharfe Reinigungsmittel sollten vermieden werden.

In der Regel sind Massivholzbetten – unabhängig vom Lattenrost oder der Matratze – auf Menschen bis zu 150 Kilogramm ausgelegt. Dies ist unabhängig von der verwendeten Holzart.

Natürlich können auch Massivholzbetten in Übergrößen gefertigt werden. Geölte Betten sind leichter zu pflegen, da sie Schmutz und Feuchtigkeit leichter widerstehen.

Bedenken muss man aber, dass Holz ein Naturprodukt ist und sich bei zu trockener Luft verziehen kann, bei hoher Luftfeuchte muss auf regelmäßiges Lüften geachtet werden.

Polsterbetten

Diese Betten sind ringsum gepolstert. Sie sind mit Stoff oder auch Leder bespannt und verfügen meist noch über einen Bettkasten, der Stauraum für Kissen und Decken bietet. Oft sind der Bettrahmen, das Kopfteil und die Überdecke im selben Design.

Einige Hersteller bieten auch noch eine Komfortausstattung, bei der CD- bzw. DVD-Player und Leselampen integriert sind. Häufig gibt es auch noch die passenden Nachtischlampen und Nachtische dazu.

Die Polsterbetten werden in den üblichen Größen mit Breiten von 90, 100, 120, 180 oder 200 Zentimetern angeboten sowie in den Längen 2,00 Meter oder 2,20 Meter. Jedoch sind hier der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es gibt auch Polsterbetten, die rund, oval oder sogar herzförmig sind.

Einfache Ausführungen an Polsterbetten sind bereits mit einer Federkernmatratze in Möbelhäusern oder im Versandhandel erhältlich. Für andere Matratzentypen muss man für gewöhnlich mehr Geld ausgeben.

Sogenannte amerikanische Betten werden gleich mit zwei Matratzen geliefert, die beim Kauf schon enthalten sind. Alle Komponenten wirken hier optimal zusammen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich das Traumbett selbst zusammenzustellen. Eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Designs wird von einigen Polsterherstellern angeboten.

Seniorenbetten

Bei diesen Betten stehen praktische Erwägungen im Vordergrund. Sie weisen eine komfortable Höhe für ein bequemes Ein- und Aussteigen auf. Die Verarbeitung ist in der Regel hochwertig. Es besteht auch immer die Option die Betten mit einem elektrisch verstellbaren Lattenrost auszustatten oder auf einen manuell bedienbaren zurückzugreifen.

Eine Rahmenhöhe von circa 50 Zentimetern wird in der Regel von Senioren als angenehm empfunden. Oft lassen sich die Betten von 49 bis 56 Zentimetern stufenlos verstellen.

Die Betten werden als Einzel- oder als Doppelbetten angeboten. Bei der Ausstattung wird – neben der individuellen Matratze – immer noch eine Matratzenauflage empfohlen, welche die Matratze schützt und Körperflüssigkeit durch eine besondere Faserstruktur nicht an den Körper lässt.

Futonbetten

Diese modernen Betten im asiatischen Stil zeichnen sich durch ein niedriges Rahmengestell aus. Es liegt nur knapp über dem Boden. Vor allem Jüngere bevorzugen diesen Stil.

Futonbetten weisen Standardbreiten von 1,40m, 160m und 2m auf. Die Länge ist meist zwei Meter.

Typisch für Futonbetten sind die einteiligen, festen Matratzen.

Boxspringbetten

Diese sehr komfortablen Betten, die auch als amerikanische Betten bezeichnet werden, bestehen aus einem Boxspring-Unterteil – der sogenannten Untermatratze – und der Obermatratze. Einen Lattenrost gibt es bei diesen Betten nicht. Die Untermatratze, also die Basis des Bettes, besteht aus einer Holzkonstruktion mit einem integrierten Federkern. Die Obermatratze ist für den Liegekomfort zuständig.

Das Besondere an den Boxspringbetten ist die patentgeschützte Unterfederung sowie die qualitativ sehr hochwertigen Materialien.

Die Designs dieser Betten sind vielfältig, die Einstiegshöhe bequem und die Betten sowohl als Einzel- als auch als Doppelbetten erhältlich. Außerdem sind viele Modelle höhenverstellbar und können individuell angepasst werden.

Designerbetten

Da dieser Betttypus nicht immer ganz billig ist, sollte man auf jeden Fall auf eine hochwertige Ausstattung Wert legen. Empfehlenswert ist es auch, auf ein zeitloses, elegantes Design zu achten, da man bei dem Preis, etwas länger daran Freude haben möchte. Natürlich gibt es auch extravagante Modelle mit verschiedenen Holzarten und modern ausgestatteten Kopfteilen (Leseleuchten und Ähnliches).

Metallbetten

Metallbetten waren der Verkaufschlager des 19. Jahrhunderts, da sie hygienischer Waren als die Betttypen davor. Die Bettböden aus Schnüren und Flechtwerk wurden von Stahlbändern und Spiralfedern abgelöst.

Heutzutage erfreuen sich diese Betten immer noch großer Beliebtheit. Sie sind in allen Größen und in einer Vielzahl von Modellen erhältlich. Es gibt sie mit und ohne Pfosten oder auch als Himmelbett. Man kann sie sich fertigen lassen oder bereits Gefertigte kaufen. Schnäppchen kann man über Sonderaktionen oder Rabatte ergattern. Ein Blick ins Internet ist dabei behilflich.

In der Regel werden die Metallbetten geliefert und auch aufgebaut.

Bambus- und Rattanbetten

Betten aus diesem Material haben einen gewissen exotischen Touch. Alle gängigen Größen und Formen können aus diesem Material gefertigt werden. Diese Betten werden noch immer in Handarbeit gefertigt. Daher sind Sonderwünsche leicht realisierbar. Auch die Farbpalette, in der diese Betten angeboten werden, ist vielfältiger als man glauben möchte.

Außerdem gelten diese Betten als pflegeleicht und unempfindlich.

Gästebetten

Ein extra Gästezimmer mit einer entsprechend eingerichteten Schlafstatt ist in den meisten Haushalten aufgrund des Platzmangels nicht vorhanden. Trotzdem gibt es heutzutage komfortable Schlafstätten, die sich bei Nichtbenutzung platzsparend unterbringen lassen. Folgende Varianten sind beliebt:

  • Zusammenklappbare Metallkonstruktionen: Hierzu zählen Konstruktionen aus Metall, auf denen eine Matratze auf einem Gestell befestigt ist. Das Gestell lässt sich zusammenklappen.
  • Schlafsofa: Es handelt sich hier um Metall- und Holzbetten, die über gängige Matratzen verfügen und an deren Rahmen fest montierte Seiten- und Rückenteile befestigt sind, welche Kissen einen guten Platz geben. Mit ein paar Handgriffen lassen sich diese Sofas oft sogar in Doppelbetten verwandeln.
  • Matratzenstühle: Dabei handelt es sich um feste Schaumstoffmatratzen, die zusammengefaltet einen bequemen Sessel bilden. Sie haben den Vorteil, dass sie in das bestehende Mobiliar integriert werden können.
  • Ausziehbetten. Unter einem normalen Bett befindet sich eine weitere Matratze mit Lattenrost auf einem ganz niedrigen Gestell. Diese unten liegende Matratze kann man für Gäste ausziehen.
Betten mit Stauraum

Hierbei handelt es sich um Funktionsmöbel, bei denen im Bettkasten oder extra Kästchen unter dem Bett alles Mögliche verstaut werden kann. Die Durchlüftung der Matratze und des Oberbettes funktioniert durch diese Konstrukte oftmals nicht optimal. Auf sorgfältiges Drehen, Wenden und Lüften der Matratze sollte daher geachtet werden.

Auf den ersten Blick sieht man diesen Betten ihre Funktionalität nicht an. So gibt es Polsterbetten zum Hochklappen. Darunter befindet sich dann ein Bettkasten, der als Stauraum dienen kann.

Dann gibt es noch die nicht aufklappbaren Stauraumbetten. Hier liegen ein Rollrost und die Matratze relativ weit oben im Bettgestell. Unter das Bett können noch Rollkästen mit Schubladen oder durchgehende Kästen geschoben werden. Außerdem verfügen noch einige Modelle im Kopfteil über Schubladen oder Fächer.

Die gängigen Größen für Betten mit Stauraum sind 90 x 200 bis 180 x 200 Zentimeter.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 26.09.2011


Matratzenberatung

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