Gesundheit Lexikon
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Krampfadern

Krampfadern sind nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein gesundheitliches Problem, das behandelt werden muss. Krampfadern sind erweiterte Venen, die unter der Haut deutlich sichtbar sind. In ihnen fließt das Blut langsamer und führt zu einem Blutstau. Außerdem sammelt sich Wasser in dem umliegenden Gewebe. Dies ist besonders abends der Fall, wenn sich die Beine schwer anfüllen. Sie sind geschwollen und jucken eventuell. Für die Behandlung von Krampfadern gibt es unterschiedliche Methoden.

Die Krampfadern werden zunächst mit Ultraschall untersucht. Je nach Befund schlägt der Chirurg die geeigneteste Methode zur Beseitigung vor.

Die dünneren Kampfadern können mit der sogenannten Verödung beseitigt werden. In der Behandlung spritz man durch ganz kleine Nadel Verödungsmittel in die Vene. Dadurch verkleben die Venenwände. Sie können nicht mehr durchgeblutet werden und innerhalb von wenigen Tagen baut der Körper diese ab. Die Verödungstherapie erfordert in der Regel mehrere Sitzungen.

Mit der sogenannten Stripping-Methode werden die kranken Venen in Vollnarkose entfernt. Mit Hilfe einer biegsamen Sonde zieht der Chirurg die Krampfadern durch einen kleinen Schnitt aus dem Körper heraus. Bei dieser Methode ist ein stationärer Aufenthalt von ein paar Tagen nötig. Ein Risiko liegt in einer möglichen Beschädigung benachbarter Hauptvenen.

Die Lasertherapie wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Laser wird in das Blutgefäß eingeführt und verschließt die Gefäße. Die Venen schrumpfen und der Körper baut sie ab. Die Vorteile dieser Methode sind: Blutungen treten seltener auf und es ist praktisch narbenfrei. Daher ist das Risiko hier eine Infektion zu bekommen sehr gering.

Vor der Operation sollte ein eingehendes Beratungsgespräch mit dem Chirurgen stattfinden, in welchem alle Fragen und Erwartungen der Patienten besprochen werden. Ein seriöser Arzt klärt die Patienten über mögliche Risiken und die Grenzen der Behandlung auf. Das endgültige Ergebnis kann man erst nach sechs Monaten feststellen.


Schönheitschirurgie

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