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Therapie bei Tumorschmerzen

Bei der Behandlung von Tumorpatienten werden zwei Möglichkeiten unterschieden, um den Schmerzen zu begegnen. Dies sind kausale (=die Ursache betreffend) und palliative (= die Beschwerden lindernd) Maßnahmen.

Die kausalen Verfahren umfassen die operative Tumor- oder Tumorteilentfernung, Chemotherapie, Hormonbehandlung oder auch die Bestrahlung. Palliative Maßnahmen beschränken sich auf die Linderung der Symptome, beispielsweise durch Schmerzmittel. Für gewöhnlich wird zuerst versucht, den Tumor zu beseitigen, vor allem wenn es sich um plötzlich einsetzende Schmerzen handelt. Kann die Krebserkrankung jedoch nicht ursächlich behandelt werden, sollte frühzeitig mit einer Schmerztherapie begonnen werden, um einem unnötigen Kräfteverschleiß vorzubeugen. Dabei kann nur der Patient selbst bewerten, wann die Schmerzen so erträglich sind, dass er damit zu Recht kommt, und wann sie sein Leben unerträglich beeinflussen.

Es ist gut möglich, dass Therapiemöglichkeiten, die normalerweise kausal angewendet werden, auch zu palliativen Zwecken eingesetzt werden. So kann es individuell sinnvoll sein, eine operative Verkleinerung eines Tumors oder die Entfernung einer Tochtergeschwulst durchzuführen, mit der vornehmlichen Absicht, die Schmerzen zu lindern.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 12.07.2007

- Kurzanleitung zur Tumorschmerztherapie

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