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Definition

Bei einem Bandscheibenvorfall (= Bandscheibenprolaps) durchbricht der Gallertkern der Bandscheibe den äußeren Faserring und dringt bsp. in die Zwischenwirbellöcher oder - was seltener vorkommt - in den Wirbelkanal, in dem das Rückenmark liegt, ein. Der ausgetretene Teil des Gallertkerns bleibt mit seinem verbleibenden inneren Teil verbunden.

Von einem Sequester spricht man, wenn die prolabierten (=vorgefallenen) Anteile des Gallertkerns keine Verbindung mehr zur Bandscheibe haben. Als eine Vorstufe des Bandscheibenvorfalls ist die Bandscheibenvorwölbung oder Protrusion anzusehen.

Hierbei bleibt der äußere Faserring intakt, jedoch gibt er an seiner schwächsten Stelle dem Druck des Gallertkerns nach und wölbt sich nach außen. Auch diese Vorwölbung kann schon zu Beschwerden führen.

Die eigentlichen Schmerzen rühren dann daher, dass die vorgefallenen Anteile des Gallertkerns mehr oder weniger stark auf Nervenwurzeln drücken.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 28.06.2007


- Informationen über Bandscheibenvorfälle
- Was ist ein Bandscheibenvorfall?
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Mang Medical One - Prof. Dr. Werner Mang
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