Gesundheit Lexikon
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Schlangengift gegen Hirnthrombose

Die amerikanische Zeitschrift "American Medical Association" berichtete vor kurzem über neuere interessante Ergebnisse. Es wurde erforscht, dass das verdünnte Gift der malaysischen Klappenschlange der Hirnthrombose vorbeugt. Laut Untersuchung ist das Schlangengift in der Lage das Blut zu verdünnen und die Blutkoagel aufzulösen. Dadurch wird die Blutversorgung des Gehirns verbessert. Selbst die Gefahr der tödlichen Hirnblutung kann so verringert werden. Dr. David Sherman, Neurologe des Texas Health Center und Leiter der Untersuchung hat insgesamt 500 erkrankte Patienten untersucht. Jeder 2. Patient, der nach der Hirnthrombose innerhalb von 3 Stunden behandelt wurde, hat sich schnell erholt. Dagegen gab es nur bei 34% der Patienten, die kein Schlangengift bekommen haben, d. h. mit der traditionellen Methode behandelt wurden, eine Verbesserung. In dieser Untersuchungsreihe geht es eigentlich um die Beobachtung, dass bei Personen die von einer Klappenschlange gebissen wurden, das Blut dünnflüssig blieb. Wenn der Patient das Medikament aus Schlangengift innerhalb von 3 Stunden erhält, erholt er sich in der Regel schneller, fällt nicht in Ohnmacht und bekommt seltener Nachwirkungen wie Gesichts- oder Gliederlähmungen. Das Serum verbessert deutlich die Blutzirkulation. Aber das schlangengifthaltige Medikament ist noch nicht auf dem Markt. Es stehen noch weitere Untersuchungen bis zur Marktreife aus.


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