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Matratzenberatung und Matratzen Tipps

Dieser Matratzenratgeber bietet verschiedene Informationen rund um den gesunden Schlaf. Hier können Sie sich für den Kauf einer neuen Matratze gute Tipps holen, damit man kein falsches Produkt kauft. Schließlich ist der Schlaf ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und der Gesundeit.

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Beste Matratzen

Was sind die besten Matratzen? Diese Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Orientiert man sich an den Testergebnissen der Stiftung Warentest - eines renommierten Testers für Matratzen - so gibt es nach objektiven Kriterien ermittelte Testergebnisse und für jeden Test einen Testsieger. Sieht man sich aber die Kommentare von Nutzern zu diesen Testsiegermatratzen an, so sind sie nicht durchweg positiv und die Testsieger sind nicht immer die besten Matratzen für ihre Nutzer.

Man muss das Problem daher von mehreren Seiten angehen: Zum einen muss man sich bestimmte Fragen stellen (Matratzentyp, Härtegrad, optimale Dicke und Größe der Matratze, Allergiker geeignet usw.), mit deren Hilfe man eine Vorauswahl treffen kann; zum anderen kann man sich Rat bei "Testeinrichtungen" wie der Stiftung Warentest oder ÖKO TEST holen (Testberichte lesen); letztendlich aber hilft nur ausführliches Probeliegen zu Hause mit dem dazugehörigen Lattenrost und Bett. Auch für längere Teststellungen gibt es Angebote. Diese Prozedur mag sehr aufwendig klingen, aber eine Matratze benutzt man täglich und das über viele Jahre. Der Aufwand lohnt deshalb auf jeden Fall.

Außerdem gibt es noch eine Möglichkeit, die beste Matratze zu finden:

Man schaut ins Internet!

Beste Matratzen - Welche Matratze ist für mich am besten?

1. Hängt die Wahl der Matratze auch vom Alter ab?

Eine gewisse Tendenz gibt es schon. Jüngere Leute kommen auch mit einem harten Futon zurecht. Ihr Rücken ist noch stabil. Ältere Leute bevorzugen meist ein weicheres Bett. Sie können druck- und schmerzsensibler sein. Für Babys und Kleinkinder gibt es spezielle Matratzen. Sie sollten an der Oberseite weich und an der Unterseite hart sein.

2. Wie hart sollte eine Matratze sein?

Das ist Geschmackssache. Die Empfehlungen der Matratzenhersteller orientieren sich in der Regel am Gewicht. In der Regel reicht bis zu einem Körpergewicht bis zu 80 Kilogramm (manche Hersteller gehen hier auch auf 85 Kilogramm) eine mittelharte Matratze (H2), darüber hinaus eine härtere Matratze (H3). Für sehr kräftige Personen (ab 100 bis 110 Kilogramm) gibt es noch härtere Matratzen (H4). Unter 45 Kilogramm Körpergewicht wählt man eine weiche Matratze - beispielsweise für Kinder. Wichtig: Die Härtegrade sind in Deutschland nicht genormt! Eine vom Hersteller vermeintlich als mittelhart deklarierte Matratze kann sehr weich oder auch härter sein. Die Härtegrade variieren jedoch nicht nur innerhalb des Sortiments eines Herstellers, sondern auch zwischen den verschiedenen Herstellern. Objektive Testkriterien zieht bsp. die Stiftung Warentest in ihren Tests zurate. Dabei kommt oft heraus, dass die von den Herstellern angegebenen Härteangaben nicht dem entsprechen, was getestet wurde. Als Verbraucher hat man natürlich nicht die Möglichkeit solche Tests durchzuführen. Hier sollte das eigene Rückengefühl - nach einer gründlichen Testung - entscheiden.

3. Kann mir eine falsche Matratze schaden?

Ja, eine zu weiche Matratze ist wie eine Hängematte, eine zu harte passt sich der Körperform nicht richtig an. Beides belastet die Bandscheiben. Ein objektives Kriterium für die beste Matratze ist: Die Wirbelsäule bildet in Seitenlage eine gerade Linie. Dies kann man gut von hinten beobachten.

4. Wie groß sollte die Matratze sein?

Optimal ist mindestens eine Breite von einem Meter. Idealerweise sollte die Länge der Matratze die Körperlänge plus 20 Zentimeter betragen. Bei einem 180 großen Menschen also beispielsweise zwei Meter. Auch noch etwas größere Menschen nehmen ein zwei Meter langes Bett.

5. Wie steht es mit der Dicke einer Matratze?

Je dicker eine Matratze ist, desto bequemer ist sie. Die derzeit wieder modernen stylischen Futons haben nur eine Dicke von zehn bis zwölf Zentimetern und sind etwas eher durchgelegen. Höherwertige Matratzen haben eine Dicke von 17 bis 18 Zentimetern und haben in der Regel eine längere Lebensdauer.

6. Wie teuer ist ein gutes Modell?

Zwischen 150 und 700 Euro sollte man für eine gute Matratze im Standardformat (100 x 200 Zentimeter) ausgeben. Die Aussage, je teuerer ein Modell, desto besser ist es, trifft nicht immer unbedingt zu. Auch hier ist es empfehlenswert, sich Testberichte durchzulesen.

7. Welche Bedeutung hat der Lattenrost?

Über die Wichtigkeit des Lattenrosts klaffen die Meinungen auseinander. Einige halten ihn für extrem wichtig und beziffern seine Leistungsfähigkeit auf 50 Prozent der Matratze. Allerdings gibt es auch immer höherwertige, komfortable Matratzen, die sogar mit einem normalen Rollrost ihre Funktion erfüllen. Mindestanforderung an einen Lattenrost sind 36 bis 42 Latten, damit die Matratze ausreichend aufliegt. Verstellbarkeit ist eine weitere gute Option. Qualitativ hochwertige Lattenroste gibt es bereits ab 120 Euro.

8. Welcher "Wärmetyp" bin ich?

Viele Menschen neigen im Schlaf eher zum Schwitzen, andere mögen es lieber warm. Schwitzt man sehr leicht, sollte man eher folgende Matratzentypen bevorzugen: Federkern- oder Tonnentaschenfederkernmatratzen, manche Latexmatratzen. Viskoelastische (Visko- und Tempur-Matratzen) und Kaltschaummatratzen sind eher etwas für wärmeliebende Menschen. Allerdings geht bei Latex- und Kaltschaummatratzen und auch bei viskoelastischen Matratzen der Trend immer weiter in eine immer bessere Belüftung und einen immer besseren Feuchtigkeitsabtransport.

9. Gibt es Matratzen für Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer?

Das breite Sortiment berücksichtigt die verschiedenen bevorzugten Schlafpositionen nicht. In Tests der Stiftung Warentest wird aber auch eruiert, für welchen Schläfertyp die Matratzen geeignet sind. Sinkt die Beckenregion beispielsweise nicht tief genug ein, so sind sie nicht für Rückenschläfer geeignet.

Es gibt allerdings auch Matratzenhersteller, die meist in individuellen Anfertigungen für den Käufer, dieses Kriterium berücksichtigen. Sie finden sich im höherpreisigen Segment.

10. Sind zwei Matratzen in einem Doppelbett besser?

Die Tendenz geht eindeutig in Richtung der Bejahung der Frage. Man bekommt von den Bewegungen des Partners nicht so viel mit. Die Matratze ist einfach leichter handhabbar (Drehen, Wenden, Transport, Überziehen usw.) und man kann mit seiner Matratze auch mal ausziehen, wenn dies (kurzfristig) nötig ist. Auch die individuellen Ansprüche an eine Matratze können bei zwei Matratzen oft besser erfüllt werden. Die störende Besucherritze lässt sich mit einem sogenannten T-förmigen "Ritzenfüller" überbrücken (im Fachhandel um die 30 Euro). Der Ritzenfüller wird auch als Liebesbrücke bezeichnet. Allerdings muss man auch sagen, dass sich die Industrie immer mehr auf breite durchgängige Matratzen einstellt. So werden ab 1,60 Meter Breite sogenannte Partnermatratzen angeboten, die Kerne in unterschiedlichen Härtegraden haben.

11. Kann man Matratzen reinigen? Was ist für Allergiker wichtig?

Auch als Nichtallergiker sollte man darauf achten, dass der Matratzenüberzug gewaschen werden kann und das möglichst bei 60 Grad Celsius. Hilfreich dabei sind umlaufende Reißverschlüsse, mit deren Hilfe der Überzug in zwei Teilen abgenommen werden und wenigstens ein Teil in einer herkömmlichen Waschmaschine gewaschen werden kann.

Hausstaubmilbenallergiker sollten auch darauf achten, dass in der Matratze keine Materialien, bei denen tierisches Eiweiß verarbeitet wurde, vorhanden sind. Rosshaar, Wolle oder Kamelhaar sind tabu.

Auch sollten die Matratzen und Bettwaren von Allergikern frei von schadstoffbelasteten Materialien sein. Eine Matratze kann solche Reizstoffe über Jahre abgeben und einen Allergiker noch mehr belasten. Schadstoffgeprüfte Materialien weisen das Testsiegel für TEXTILES VERTRAUEN auf. Vor dem Allergie auslösenden Milbenkot schützen effektiv aber nur sogenannte Encasings, milbendichte fein gewebte Überzüge für die Matratze, das Kopfkissen und das Oberbett.

12. Wann sollte man sich eine neue Matratze anschaffen?

Spätestens nach 10 Jahren - bei Allergikern nach acht Jahren - sollten die Matratzen ausgetauscht werden. Dies gebietet die Hygiene. Auch verlieren die Matratzen innerhalb der 10 Jahre etwa 10 Prozent ihrer Stabilität. Hochwertige Matratzen halten länger.

13. Gibt es Gütesiegel oder Qualitätsstandards?

Es gibt keine einheitlichen Regelungen oder Standards. Als Orientierungshilfe können die Berichte von Produkttests dienen (Stiftung Warentest, ÖKO TEST). Sie sind auch im Internet abrufbar.

Beste Matratzen - Testsieger

Mit wenigen Klicks im Internet kann man sich über die mit "gut" bewerteten Matratzen der Stiftung Warentest oder sogar die Testsieger dieser Tests informieren. Unter www.testberichte.de wird man sehr schnell fündig. Abrufbar sind die Testberichte und Meinungen zu den Matratzen. Für die ausführlichen Berichte muss man evtl. einen kleinen Obolus zahlen.

Hier zwei Beispiele: In der Ausgabe 2/2011 wurden 14 Taschenfederkernmatratzen getestet. Testsieger war die Schlaraffia Basic Moon 7 mit dem Gesamturteil "gut" (2,1). Laut Stiftung Warentest handelt es sich um eine Matratze mittlerer Härte mit ausgewogener Qualität. Sie bietet gute Liegeeigenschaften für Seiten und Rückenschläfer und hat einen sehr guten Bezug. Getestet wurde der Härtegrad H2 (medium - 65 - 80 kg) in der Größe 90x200. Die Preis liegt um die 200 Euro für diese Größe.

In der Ausgabe 3/2009 wurden zehn Kaltschaummatratzen getestet. Testsieger war die Breckle LaPur (2,1). Laut Stiftung Warentest hatte sie die besten Liegeeigenschaften, beste Haltbarkeit und den besten Bezug sowie sehr gute Gesundheits- und Umwelteigenschaften. Allerdings ist die Matratze sehr schwer und wegen kleiner Griffe nicht so leicht zu wenden. Getestet wurde im Format 90x200 im Härtegrad mittel (H3) (geeignet von 80 bis 100 Kilogramm Körpergewicht). Der Preis liegt um die 300 Euro für diese Größe.

Beste Matratzen - Tipps zum Probeliegen

Je länger und intensiver man eine Matratze testen kann, umso besser. Denn entscheidend sollte das eigene Rückengefühl sein. Manche Händler geben die Matratzen für den Test übers Wochenende mit.

Anderenorts kann man die Matratzen auch für Geld längere Zeit ausleihen. Beim Kauf der Matratze wird diese Leihgebühr oft mit dem Endpreis der Matratze verrechnet. Vor allem bei höherpreisigen Modellen ist dieses Verfahren üblich. Auch gibt es Angebote, bei denen man 30 Tage kostenlos Probeschlafen kann. Die Matratze kann so unter Realbedingung im eigenen Schlafzimmer und im Zusammenspiel mit Bettgestell und Lattenrost getestet werden.

Wichtig ist es, die Testmodalitäten genau festzulegen (Schutzfolie abnehmen oder nicht, Kosten für An- und Abtransport, genaue Zahlungsregelung, Rückgabemodalitäten bei Nichtgefallen usw.).

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 26.09.2011


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