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Definition Impotenz
Es gibt in der Literatur verschiedene Ansätze der Definition einer erektilen
Dysfunktion. Eine erektile Dysfunktion wird umgangssprachlich auch Impotenz genannt.
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten der Impotenz. Die Impotentia
coeundi bezeichnet eigentlich das was wir unter Impotenz verstehen. Es ist die
Unfähigkeit zur Erlangung oder Aufrechterhaltung einer Erektion (Steifwerden
des Gliedes) zur Durchführung des Beischlafes. Zusätzlich kommt es
oft zu Ejakulationsstörungen (Samenergussstörungen). Es kann zu einem
verzögerten oder vorzeitigem Samenerguss kommen.
Weiterhin gibt es noch die Impotentia generandi, das soviel bedeutet wie die
Unfähigkeit ein Kind zu erzeugen bei normal erhaltener Erektion. Es kommt
zum Samenerguss aber die Quantität oder Qualität des Samens ist nicht
ausreichend.
Umgangssprachlich ist bei Impotenz meist die Erektionsstörungen gemeint.
Nicht jede Form der Erektionsstörung muss mit einer Impotenz gleichgestellt
werden. Es gibt wohl bei jedem Mann im Laufe seines Lebens diese Störungen,
die wenn sie nur zeitweise auftreten harmlos sind. Als chronische Erkrankung
und somit als wirklich Impotent gilt als Zeitfaktor ein ca. 6-monatiges ununterbrochenes
bestehen. Dabei sollten ca. ¾ der sexuellen Penterationsversuche (eindringen
des Penis in die Vagina) scheitern. Über die Häuffigkeit der erektilen
Dysfunktion gibt es in der Literatur verschiedenste Angaben. Es könnten
bis zu 50% der über 40 jährigen betroffen sein. Genaue Zahlen werden
wir nur sehr schwer feststellen können. Die wenigsten betroffenen unterziehen
sich aber einer Therapie.
Vor Jahren dachte man noch, dass die Impotenz eine überwiegend psychische Erkrankung ist, heute weiss man dank moderner Untersuchungsverfahren, dass die Impotenz in der überwiegenden Mehrzahl organische Ursachen hat. Natürlich stellen sich bei dieser Erkrankung zusätzlich psychische Probleme dar. Oft ist die erektile Dysfunktion auch ein Vorbote wesentlich schwerwiegender Erkrankungen. Viele Betroffene gehen aus falschem Schamgefühl nicht zum Arzt.
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