Gesundheit Lexikon
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Walking

Die sportliche Variante des Gehens ist das Walking. In der Literatur wird es als eine sanfte Ausdauertrainingsform beschrieben. Diese gewährleistet eine ausreichenden Trainingsreiz bei einer gleichzeitig geringen Überlastungsgefahr. Zunächst unterscheidet sich das Laufen vom Gehen durch die fehlende Flugphase. Beide Füße haben kurzzeitig beim Laufen keinen Bodenkontakt. Beim Gehen bleibt immer ein Fuß am Boden. Die vertikalen Bodenreaktionskräfte liegen beim Gehen lediglich beim 1-1,5 fachen des Körpergewichtes während es beim Laufen das 3-4 fache des Körpergewichtes erreicht. Die dynamisch rhythmische Bewegungsform Walking unterscheidet sich einerseits durch die höhere Geschwindigkeit vom Gehen sowie auch durch den aktiven Armeinsatz. Dadurch wird eine größere Muskelmasse intensiver eingesetzt.

Beim Walking erfolgt im Gegensatz zur leichtathletischen Disziplin des Sportgehens der Fußaufsatz möglichst hüftbreit, nicht nahezu geradlinig. So wird eine starte Beckenkippung mit einer gleichzeitigen Torsionsbewegung der Wirbelsäule vermieden. Beim Walking sollte das Kniegelenk im Gegensatz zum Sportgehen, wenn der Fuß aufsetzt nicht vollständig gestreckt sein. Die Ellbogen sind beim Walking angewinkelt bei 90 Grad. Sie schwingen seitlich am Körper mit wechselseitig zu den Beinen. Der Armschwung findet vermehrt vor dem Körper bis zur Körpermitte statt. Der Walker erreicht damit aber nicht die hohen Spitzengeschwindigkeiten wie der Sportgeher. Diese können bis zu 20 Stundenkilometer erreichen.

Bei 5 Stundenkilometern liegt die Anfangsgeschwindigkeit beim Walking. Geschwindigkeiten um 9 Stundenkilometern können beim schnellen Walking erreicht werden. Mit einer Intensität von wenigstens 50% muss ein Ausdauertraining durchgeführt werden damit messbare Anpassungseffekte des Stoffwechsels sowie des Herz-Kreislaufsystems ausgelöst werden können. Gesundheitssportler erreichen leicht 60 % der maximalen Sauerstoffaufnahme beim Walkingtraining bzw. 70% der Herzfrequenz.


Fitness

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