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Diabetesmedikamente

Nicht immer erfolgt die Einstellung des Blutzuckerspiegels mit Insulinspritzen. Vorwiegend für Typ-2-Diabetiker gibt es eine breite Auswahl an Medikamenten, mit deren Hilfe die Krankheit kontrolliert werden kann.

Welche Medikamente eingesetzt werden, hängt entscheidend vom Diabetes-Typ ab. Typ-1-Diabetiker sind immer auf Insulin angewiesen. Es kann derzeit nur gespritzt werden, da es im Verdauungssystem sofort abgebaut würde, bevor es seine Wirkung entfalten kann. Für die Insulintherapie stehen mehrere Arten von Insulinen zur Verfügung, die eine flexible Lebensweise erlauben. Therapieschemata sind dabei die supplementäre Insulintherapie (SIT+), die intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT), die Insulinpumpentherapie (CSII) und konventionelle Therapieformen (CT).

Typ-2-Diabetiker werden zunächst mit so genannten oralen Antidiabetika (= Tabletten zur Blutzuckersenkung) behandelt. Dies geschieht, wenn drei Monate nach der konsequenten Ernährungsumstellung keine Besserung des Blutzuckerspiegels abzusehen ist oder wenn die Insulinresistenz in einem fortgeschrittenen Stadium des Diabetes angelangt ist und mit gesundem Essverhalten nicht mehr ausgeglichen werden kann.

Diese Medikamente können in fünf Substanzklassen untergliedert werden: Sulfonylharnstoffe, Glinide (Insulinsekretagoga), Glitazone oder Insulinsensitizer, Alpha-Glukosidasehemmer und Metformin. Sie helfen auf verschiedene Weise den Blutzuckerspiegel zu senken. Ihre Wirkung beruht entweder auf der Erhöhung der Insulinausschüttung, der Verminderung der Insulinresistenz oder auf der Verzögerung der Glukoseaufnahme aus dem Darm.

Als neuere Entwicklungen können inhalative Insuline angesehen werden. Die Wirkung von Naturprodukten, wie Zimt, wird nach neueren Studien eher kritisch gesehen. Sie dürfen nicht als Alternative zur Therapie mit oralen Antidiabetika bzw. Insulin angesehen werden.


Diabetes Übersicht

Diese Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für ärztliche Beratung angesehen werden. Der Inhalt von medhost.de kann und darf auf keinen Fall verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Selbstbehandlung durchzuführen.

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