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Triglyzeride

Die Triglyzeride, auch Neutralfette genannt, gehören zu den Nahrungsfette und stellen einen wichtigen Fettstoff im Blut dar - die Blutfette. Triglyzeride bestehen aus einem Glycerinmolekül und aus drei Fettsäuren. Sie dienen dem Körper als wichtiger Energiespeicher und werden teils mit der Nahrung aufgenommen, teils von der Leber hergestellt. Die mit der Nahrung aufgenommene Triglyzeride werden im Darm aufgespalten und mit Hilfe von Eiweißen als Chylomikronen, die von der Leber hergestellte Triglyzeride als VLDL- Körperchen (very low density lipoproteins) im Blut zu den jeweiligen Organen transportiert.

Beim normalen Erwachsenen werden ca. 8 Kg Triglyzeride im Fettgewebe gespeichert, das entspricht ein Energiebedarf für ca. 40 Tage. Ein Teil die mit der Nahrung aufgenommene Zucker wird nicht direkt abgebaut, sondern in Triglyzeride umgewandelt und als Energiespeicher und Fettdepot abgelagert. Erhöhte Triglyzerid-Werte können führen zu Krankheiten führen wie Hypertriglyzeridämie.

Um verschiedene Krankheiten wie z. B. Bauchspeicheldrüseentzündung (Pankreatitis), Herz- und Gefäßkrankheiten oder Hypertriglyzeridämie feststellen zu können müssen die Triglyzerid-Werte bestimmt werden. Sie werden aus dem Blut bestimmt. Es wird empfohlen, die Werte bei einer Therapie durch Medikamente oder Diäten kontrollieren zu lassen.


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